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Tag 12

20. Aug.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Sept.

Mi., 03.03.2027 – White Sands → Amarillo

White Sands und Beginn der langen Texas-Etappe




Abfahrt zu humaner Zeit

Der Weg ist das Ziel


Übernachtung: Amarillo

Geplante Meilen: 350mi

Geplante Fahrzeit: 7h

Reservierungen: nein


Geplante Unternehmungen:

Vom weißen Dünenmeer zurück auf die Route 66


Nach dem Sonnenaufgang in White Sands heißt es Abschied nehmen von einer der Landschaften, auf die ich mich bei dieser Reise ganz besonders freue. Noch einmal das erste Licht über den weißen Gipsdünen genießen, vielleicht mit einem Kaffee in der Hand – und dann wartet ein ziemlich langer, aber für mich sehr typischer Roadtrip-Tag.


Von White Sands geht es zunächst über Alamogordo nach Norden. Die US-54 führt über Tularosa und Carrizozo quer durch New Mexico und später über Vaughn bis nach Santa Rosa. Genau diese Strecke gefällt mir für den Tag besser, als einfach nur möglichst schnell Kilometer zu machen: lange Straßen, kleine Orte und ganz viel New Mexico.


In Carrizozo würde ich zumindest einen kurzen Stopp einlegen. Der kleine Ort liegt mitten in dieser weiten, kargen Landschaft und ist einer dieser Plätze, bei denen wahrscheinlich schon ein Kaffee, ein paar Fotos und einmal kurz die Beine vertreten reichen. Wenn genügend Zeit ist, könnte auch das Valley of Fires Recreation Area interessant sein – nicht zu verwechseln mit dem Valley of Fire bei Las Vegas. Hier liegt ein riesiges schwarzes Lavafeld mitten in der Landschaft.


Danach geht es über Vaughn weiter nach Santa Rosa – und spätestens hier bin ich wieder mitten im Route-66-Feeling.


Santa Rosa würde ich auf keinen Fall einfach durchfahren. Mein erster Stopp wäre das Blue Hole. Mitten in der trockenen Landschaft liegt dieses intensiv blaue natürliche Wasserbecken – ein ziemlich kurioser Kontrast zur Umgebung.


Danach darf es gerne richtig kitschig werden: Route 66.


Ein möglicher kurzer Stopp ist das Route 66 Auto Museum mit klassischen amerikanischen Fahrzeugen und jeder Menge Mother-Road-Nostalgie. Wenn ich nicht ins Museum möchte, reichen mir vielleicht auch ein paar alte Schilder, Motels und ein bisschen Cruisen durch Santa Rosa.


Ab Santa Rosa geht es dann auf der I-40 weiter – und damit praktisch entlang der historischen Route 66 – nach Tucumcari. Die Strecke Santa Rosa–Tucumcari beträgt ungefähr 60 Meilen.


Und Tucumcari möchte ich definitiv nicht auslassen.


Hier würde ich bewusst die Interstate verlassen und durch den Ort über die alte Route 66 fahren. Neon Signs, alte Motels, Murals und diese leicht aus der Zeit gefallene Atmosphäre – genau dafür mache ich schließlich diesen Roadtrip.


Ein Pflichtstopp ist für mich TeePee Curios. Schon die Fassade mit dem riesigen Beton-Tipi ist ein perfektes Route-66-Fotomotiv. Dazu kommt das Route 66 Monument. Ich würde mir hier ruhig eine Stunde Zeit nehmen und nicht einfach nur durchfahren.


Danach wird es wieder Highway. Weiter ostwärts, irgendwann über die Grenze von New Mexico nach Texas und hinein in den Texas Panhandle.


Und dann: Amarillo.


Wenn noch Tageslicht vorhanden ist, wäre Cadillac Ranch natürlich der perfekte Abschluss. Zehn Cadillacs, die kopfüber im texanischen Boden stecken, komplett mit Graffiti überzogen – sinnlos, ikonisch und damit irgendwie genau richtig für die Route 66.


Das Abendessen könnte dann kaum amerikanischer ausfallen: The Big Texan Steak Ranch.


Schon allein das riesige gelbe Gebäude, die Cowboy-Optik und die berühmte 72-oz-Steak-Challenge machen den Laden zu einer Sehenswürdigkeit für sich. Ob ich wirklich Steak brauche, wird sich zeigen – anschauen möchte ich mir das Spektakel aber auf jeden Fall.



Und so war es wirklich:


Tagesfazit:

⭐ Highlight des Tages

👎 Flop des Tages

🚐 tatsächlich gefahrene Meilen / Fahrzeit

⛽ Spritkosten

🏕️ Übernachtungskosten

🌡️ Wetter

📸 Foto des Tages


ENDE Tag 12


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