Tag 11 ???
- Sandra

- vor 10 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Di., 02.03.2027 – Arizona → New Mexico
Petrified Forest und Weiterfahrt Richtung VLA/White Sands

Abfahrt so früh wie möglich, da langer Fahrtag heute
Je nach Fahrzeig - Sunset in den Dünen
Übernachtung: unbekannt
Geplante Meilen: 400mi
Geplante Fahrzeit: 8h
Reservierungen: nein
Geplante Unternehmungen:
Heute wird einer der längsten Fahrtage meiner Reise. Und trotzdem warten sowohl am Anfang als auch am Ende des Tages zwei ziemlich besondere Landschaften auf mich.
Sobald ich den Petrified Forest verlasse, wartet eine der längsten Fahretappen meiner gesamten Reise auf mich.
Heute geht es von Arizona nach New Mexico.
Und mein Ziel liegt fast 400 Meilen entfernt.
Ich möchte New Mexico nicht einfach nur möglichst schnell durchqueren, aber an diesem Tag wird tatsächlich einmal das Fahren im Mittelpunkt stehen. Lange Highways, weite Landschaften und ziemlich viele Meilen vor der Windschutzscheibe meines Campers.
Also Musik an, Kaffee griffbereit und los.
Irgendwann verschwindet Arizona im Rückspiegel und ich überquere die Grenze nach New Mexico. Die Landschaft wird sich unterwegs immer wieder verändern, während ich mich Stück für Stück Richtung Süden vorarbeite.
Mein eigentliches Ziel für heute ist der White Sands National Park.
Für die Strecke vom Petrified Forest bis White Sands muss ich mit ungefähr 385 bis 390 Meilen und gut acht Stunden reiner Fahrzeit rechnen. Dazu kommen Tankstopps, Kaffee, etwas zu essen und natürlich die Zeit, die ich am Morgen noch im Petrified Forest verbringe.
Das wird also definitiv kein gemütlicher kurzer Fahrtag.
Und trotzdem gibt es einen Grund, warum ich heute unbedingt bis White Sands kommen möchte.
Ich möchte dort den Sonnenuntergang erleben.
Am 2. März geht die Sonne in dieser Gegend ungefähr gegen 18 Uhr unter. Mein Zeitplan für diesen Tag wird deshalb ziemlich genau darauf ausgerichtet sein, rechtzeitig im Nationalpark anzukommen.
Wenn alles funktioniert, möchte ich am späten Nachmittag mit dem Camper auf den Dunes Drive fahren.
Und dann wird aus der langen Fahrt hoffentlich innerhalb weniger Minuten etwas völlig anderes.
Vor mir keine roten Felsen mehr, keine Route 66 und keine endlosen braunen Wüstenlandschaften.
Sondern Weiß.
White Sands besteht aus riesigen Dünen aus weißem Gips, die sich über die Landschaft ziehen und teilweise fast wie eine verschneite Winterlandschaft aussehen.
Gerade zum Sonnenuntergang soll sich die Stimmung dort noch einmal komplett verändern.
Wenn die Sonne tiefer steht, werden aus den weißen Dünen plötzlich Blau-, Rosa- und Violetttöne.
Genau das möchte ich sehen.
Nach fast 400 Meilen einfach irgendwo zwischen diesen weißen Dünen stehen und beobachten, wie langsam die Sonne verschwindet.
Und wenn es anschließend dunkel wird, fahre ich zu meinem Übernachtungsplatz in der Nähe des Nationalparks.
Camper abstellen, etwas essen und vermutlich ziemlich schnell ins Bett fallen.
Denn am nächsten Morgen möchte ich noch einmal zurück.
Der Park öffnet um 7 Uhr. Der eigentliche Sonnenaufgang ist am 3. März bereits gegen 6:31 Uhr. Einen Sonnenaufgang direkt zwischen den Dünen werde ich deshalb innerhalb des Parks nicht erleben können.
Aber vielleicht ist das sogar ganz schön.
Den eigentlichen Sonnenaufgang irgendwo draußen vor dem Park erleben und anschließend direkt zur Öffnung hineinfahren, wenn das Licht noch tief steht und die weißen Dünen im frühen Morgenlicht liegen.
Zweimal White Sands innerhalb weniger Stunden.
Einmal am Abend, wenn der Tag langsam verschwindet.
Und einmal am nächsten Morgen, wenn ein neuer beginnt.
Dazwischen liegen an diesem Tag ungefähr 390 Meilen und mehr als acht Stunden im Camper.
Vermutlich einer der anstrengenderen Tage dieser Reise.
Aber wenn ich am Ende irgendwo in den weißen Dünen stehe und die Sonne langsam untergeht, dürfte ziemlich schnell vergessen sein, wie viele Stunden ich dafür gefahren bin.

Und so war es wirklich:
Tagesfazit:
⭐ Highlight des Tages
👎 Flop des Tages
🚐 tatsächlich gefahrene Meilen / Fahrzeit
⛽ Spritkosten
🏕️ Übernachtungskosten
🌡️ Wetter
📸 Foto des Tages




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