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Tag 10

  • Autorenbild: Sandra
    Sandra
  • vor 10 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Mo., 01.03.2027 – Monument Valley → Petrified Forest 

Sunrise/Navajo Tour und weiter Richtung Petrified Forest



Abfahrt vom Campground vor Sunrise

Dann Guide Navajo-Tour im Monument Valley


Übernachtung: unbekannt

Geplante Meilen: 220mi

Geplante Fahrzeit: ca. 5h

Reservierungen: nein


Geplante Unternehmungen:

Heute wird der Wecker wieder einmal zu einer Uhrzeit klingeln, über die wir besser nicht reden.


Noch im Dunkeln möchte ich mit dem Camper zum The View Hotel fahren. Dort beginnt eine Tour, auf die ich mich bei dieser Reise ganz besonders freue: eine Sunrise Tour mit einem Navajo Guide tief hinein ins Monument Valley.


Noch bevor die Sonne aufgeht, steige ich vom Camper in das Fahrzeug meines Guides um. Und dann geht es hinein in diese Landschaft, die ich bisher nur von Bildern und Filmen kenne.

Nicht einfach nur über die normale Strecke, die jeder Besucher fahren kann, sondern auch hinein ins Backcountry des Monument Valley. In Bereiche, die man nur gemeinsam mit einem Navajo Guide besuchen darf.


Und genau das macht diese Tour für mich so besonders.


Während langsam die Sonne aufgeht und die ersten Strahlen die roten Felsformationen treffen, möchte ich nicht nur fotografieren und staunen. Mein Guide wird mir hoffentlich auch etwas über die Geschichte des Monument Valley, die Navajo-Kultur und die Bedeutung dieser Landschaft erzählen.


Vielleicht ist genau das einer dieser Momente, die man hinterher überhaupt nicht richtig beschreiben kann.


Mitten in der Wüste stehen, während die Sonne über dem Monument Valley aufgeht. Keine Postkarte, kein Film und kein Foto auf Instagram.


Einfach selbst dort sein.


Vermutlich muss man es erlebt haben.


Und vielleicht ist es tatsächlich eine dieser Once-in-a-Lifetime-Erfahrungen, an die ich mich noch sehr lange erinnern werde.


Nach ungefähr drei Stunden geht es zurück zum The View Hotel und damit auch zurück zu meinem Camper.


Und dann wartet ein ziemlicher Kontrast.


Denn nach diesem besonderen Morgen muss ich Kilometer machen.


Mein nächstes Ziel liegt gut 200 Meilen entfernt: der Petrified Forest National Park.


Vom Monument Valley geht es zunächst wieder Richtung Kayenta und anschließend weiter nach Süden. Langsam verschwinden die berühmten Felsformationen im Rückspiegel und vor mir liegen wieder diese endlosen Straßen Arizonas.


Heute darf der Weg danach ruhig etwas unspektakulärer sein.

Musik an, Kaffee in den Getränkehalter und einfach fahren.


Nach dem frühen Start und der Sunrise Tour werde ich unterwegs sicherlich die eine oder andere Pause einlegen. Irgendwo anhalten, etwas essen, Kaffee holen und vielleicht auch einfach einmal zwanzig Minuten nichts tun.


Für die Strecke vom Monument Valley Richtung Petrified Forest rechne ich mit ungefähr 205 bis 215 Meilen und etwa 4¼ bis 5 Stunden reiner Fahrzeit.


Nach der etwa dreistündigen Navajo Tour wird das also trotz überschaubarer Kilometerzahl ein ziemlich langer Tag.


Und genau deshalb möchte ich mir für den Petrified Forest heute kein großes Programm mehr vornehmen. Einfach von Nord nach Süd durch den Park fahren. Nach Lust und Laune noch wo anhalten. Versteinertes Holz, Painted Desert und Millionen Jahre Erdgeschichte.


Sonnenauf- oder Sonnenuntergang stehen hier nicht auf meinem Plan. Heute möchte ich vor allem die Landschaft sehen.


Und der Petrified Forest besteht aus deutlich mehr als nur ein paar versteinerten Baumstämmen.


Die Fahrt führt durch die farbigen Landschaften des Painted Desert, vorbei an Aussichtspunkten, Petroglyphen und den teilweise fast unwirklich gefärbten Badlands der Blue Mesa. Weiter südlich liegen schließlich überall die riesigen versteinerten Baumstämme, die dem Nationalpark seinen Namen gegeben haben.


Nach einem Sonnenaufgang tief im Monument Valley muss an diesem Tag eigentlich nichts mehr getoppt werden. Vielleicht noch ein kurzer Abstecher zum Wigwam Motel.


Dann wird der Camper abgestellt, etwas gegessen und der Abend ruhig beendet. Am Südausgang des Forest kann man wohl die Nacht am Gift-Shop stehen. Wäre wunderbar unkompliziert und ich könnte am nächsten morgen direkt früh Richtung White Sands NP aufbrechen.


Denn am nächsten Morgen wartet schon wieder eine Landschaft auf mich, die komplett anders aussieht als alles, was ich bis dahin auf dieser Reise gesehen habe.



Und so war es wirklich:


Tagesfazit:

⭐ Highlight des Tages

👎 Flop des Tages

🚐 tatsächlich gefahrene Meilen / Fahrzeit

⛽ Spritkosten

🏕️ Übernachtungskosten

🌡️ Wetter

📸 Foto des Tages

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