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Tag 2 - RV-Übernahme

  • Autorenbild: Sandra
    Sandra
  • 29. März 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Fahrt zum Joshua Tree Nationalpark, erster Einkauf Walmart, ..

Am zweiten Tag unserer aufregenden Reise konnten wir gegen Mittag endlich unser Reisemobil von Roadbear im Norden von Los Angeles in Empfang nehmen. Gebucht hatte wir bereits im Januar – also 10 Monate vorher – über CU Camper in Deutschland. Wir hatten uns bewusst für ein Fahrzeug von Roadbear entschieden, da die Rezensionen von den anderen Anbietern eher schlecht waren. Von alten und abgewohnten Fahrzeugen war die Rede – das wollten wir vermeiden. Bevor es aber losging besuchten wir Rinaldis – 2 Blocks entfernt vom Hotel um das erste amerikanische Frühstück einzunehmen. Direkt war uns klar, dass dieser Urlaub kein Schnäppchen werden würde – geahnt hatten wir es ja bereits. Aber es war sehr lecker und so ging es gestärkt zum hoteleigenen Pool, wo wir die angenehme Wärme Kaliforniens genossen. Der Shuttle-Service von Roadbear brachte uns gegen Mittag dann mühelos und sicher zu unserem Ziel. Auf dem Weg dorthin tauchten wir erstmals in das faszinierende Erlebnis des gigantischen Highways ein, der sich vor uns ausbreitete.

Hyatt Regency Airport, 6225 W Century Blvd, Los Angeles, CA 90045Rinaldis, 6171 W Century Blvd #168, Los Angeles, CA 90045




Die Übergabe und Einweisung des Reisemobils verliefen unkompliziert und rasch, da wir bereits einige Erfahrung mit ähnlichen Fahrzeugen gesammelt hatten. Wir bekamen einen 29‘ Ford V8 Automatik mit Slideout, welcher uns Beiden mega viel Platz im Inneren bot. An Ausstattung blieben keine Wünsche offen. Zwei grosse Schlafmöglichkeiten, vollwertiges Bad mit 100l Frischwasser, 100l Abwasser und einem ähnliche grossen Fäkaltank. 4 Flammen-Gasherd, Mikrowelle, Klimaanlage und Heizung, grosser Kühlschrank mit Eisfach und einer tollen Sitzgruppe im Slideout. Zudem hatte der Ford gerade mal 25000mi auf dem Tacho. Glück gehabt. Nachdem unser Gepäck verstaut war, machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg Richtung Joshua Tree Nationalpark.

Road Bear, 28404 Roadside Dr, Agoura Hills, CA 91301CU Camper, Nebendahlstraße 16, 22041 Hamburg, Deutschland




Geplant waren laut Navigationsgerät knapp 3 Stunden Fahrt für die ungefähr 180mi. Doch der Freitagsverkehr aus Los Angeles hatte andere Pläne für uns, und so erlebten wir den ersten Sonnenuntergang unserer Roadtrip-Abenteuer im Rückspiegel auf dem Highway. Gegen 22:30 Uhr erreichten wir schließlich Yucca Valley und waren überaus dankbar für die Servicebereitschaft der Amerikaner, denn der Walmart hatte zu unserer Überraschung immer noch geöffnet. Es war das erste Mal, dass wir mit den beeindruckenden

Öffnungszeiten amerikanischer Supermärkte konfrontiert wurden: Sie sind 7 Tage die Woche von 6 Uhr morgens bis 11 Uhr abends zugänglich. Dies stand im krassen Gegensatz zu unseren Erfahrungen in Deutschland, wo man oft Freitagabend vor leeren Regalen und ohne frische Produkte steht.




Die Auswahl und Größe der amerikanischen Supermärkte waren schlicht überwältigend. Nachdem wir das Nötigste eingekauft hatten, setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten schließlich den Joshua Tree Nationalpark. Gebucht hatten wir – bereits vor Monaten von Deutschland aus den Ryan Campground Twentynine Palms, CA 92277, Vereinigte Staaten. Doch dort angekommen mussten wir eine unerwartete Hürde überwinden: Unser gebuchter Stellplatz war bereits besetzt, offenbar von zwei jungen Kletterern, die ihn kurzerhand für ihr Auto beansprucht hatten. Dennoch ließen wir uns nicht entmutigen und ließen den Abend entspannt ausklingen bei Sandwiches und angeregten Gesprächen mit Einheimischen.



Die Nacht brach herein, kalt aber erfrischend klar. Der Himmel über uns war mit unzähligen funkelnden Sternen übersät. Trotz der recht guten Belegung des Platzes herrschte eine angenehme Ruhe, und die anderen Camper waren weder zu sehen noch zu hören. Dies war ein deutlicher Kontrast zu unseren Erfahrungen in Deutschland, wo oft schon der nächste Nachbar so nah stand, dass man das Seitenfenster kaum mehr öffnen konnte.


So verbrachten wir eine kühle, aber wunderbar ruhige und entspannte Nacht unter dem klaren Sternenhimmel des Joshua Tree Nationalparks, voller Vorfreude auf die Abenteuer, die uns auf unserem Roadtrip noch erwarten sollten. 



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