Tips und Tricks
- Sandra

- 17. Mai 2024
- 21 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Sept. 2025
Hier kommen Do's and Dont's für die USA.
Natürlich nicht verbindlich - aber aus unserer Erfahrung.

Hinflug 5.10.2023 von ZRH über CPH nach LAX
Rückflug 4.11.2023 von LAX über CPH nach ZRH
Die grobe Planung vor dem Urlaub - was haben wir wann erledigt bzw. gebucht:
Januar 2023:
Buchung Reisemobil über CU Camper
Wir können CU Camper bedingungslos empfehlen. Die Zahlung in 3 Raten ist sehr angenehm, der Kontakt unglaublich zuverlässig. Selbst bei eigener Dummheit helfen sie geduldig weiter. Preislich waren wir einiges günstiger wie bei direkter Buchung über Roadbear. Kurz vor Abflug bekommt man noch ein kleines Welcome-Paket zur Einstimmung in die Ferien.
Buchung Flug Hin und Zurück
März 2023:
Mietwagen bei Sixt für den zweiten Teil unserer Reise sixt.de
Flughafen-Hotel ZRH und LAX radissonhotels.com & hyatt.com
Mai 2023:
ESTA-Anmeldung
Juni 2023:
Universal RIP-Tour
Warner Bros Studio Tour
August 2023:
Mietwagen Sixt neu - storno alter Mietwagen
Fazit: Mietwagen immer mit Rücktritt buchen. So hat der Mietwagen ein halbes Jahr später für die 10 Tage nur noch die Hälfte gekostet - und dazu ein besseres Modell
Oktober 2023:
Strandhaus Newport Beach
Alles Andere haben wir vor Ort direkt gebucht oder gekauft. Oftmals gibt es besondere Angebote. Wie in Las Vegas für den Stratos Tower oder das Riesenrad.
Campen im Nationalpark
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es absolut Sinn macht vorher zu buchen. Wir haben tatsächlich alle Nationalparks vorab reserviert - einfach weil wir auf Nummer sicher gehen wollten. Eigentlich haben wir alle Stellplätze vorab reserviert. Das gab uns zwar wenig Flexibilität in unserer Route - jedoch eine Menge Sicherheit. Tatsächlich würde ich beim nächsten Mal nur die Nationalparks reservieren - die restlichen Plätze nicht. Warum?
Die Nationalparks schalten zu unterschiedlichen Zeiten Buchungsplätze frei. Im Fall vom Yosemite-Nationalpark waren es genau sechs Monate vorher. Und so sassen wir im April 2023 getrennt voneinander vor dem PC um auch sicher unseren Platz zu bekommen. Andy in Deutschland und ich in der Schweiz. Wie sich schnell herausstellte war dies eine gute Taktik, denn die Plätze waren sehr stark frequentiert und innerhalb von Minuten ausgebucht. So können wir sicherstellen dass wir auf jeden Fall unseren Platz bekamen.
Als wir im Oktober im Yosemite-Nationalpark ankamen waren wir erstaunt, da gut zwei Drittel des Platzes leer waren. Und dies während unserem kompletten Aufenthalt. Wie später vom Ranger erfuhren werden eine grosse Anzahl von Plätzen für die Residents und Veteranen freigehalten. Diese stehen also gar nicht erst zur Buchung für Urlauber zur Verfügung. Wir waren also froh, dass wir gebucht hatten. Denn so konnten wir stressfrei unseren Platz beziehen und direkt ankommen.
Uns haben die Plätze in den Nationalpark zwischen 18 und 45 $ gekostet. Daher wäre es auch nicht so schlimm gewesen eine Nacht ausfallen zu lassen. Aber die Sicherheit war's uns wert. Kommt ihr nämlich im Nationalpark an und hab keinen Übernachtungsplatz gebucht habt ihr unter Umständen ein Problem. Denn hier wird wild campen gar nicht gerne gesehen.
Buchen könnt ihr Alles was mit den Nationalparks zu tun hat über recreation.gov
Wild campen in den USA
Wildcamping in den USA bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Natur zu erleben und abseits ausgetretener Pfade zu übernachten. Es gibt zahlreiche legale Wildcamping-Stellplätze in National Forests, National Grasslands, Wilderness Areas und BLM-Gebieten. Diese Gebiete bieten atemberaubende Landschaften und eine Vielzahl von Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Alle Angaben sind natürlich nicht Rechtsverbindlich, da sich hier ständig etwas ändern kann.
Beim Wildcampen in diesen Gebieten ist es wichtig, einige Regeln zu beachten, wie den Mindestabstand zu Privatgrundstücken und öffentlichen Straßen einzuhalten. Besonders in BLM-Gebieten, die Wüsten- und Canyon-Landschaften umfassen, ist ein geländegängiges Fahrzeug wie ein SUV oder Jeep erforderlich, da viele Wege ungeteert und schwer befahrbar sind. Achtet auch darauf, ob diverse Gegenden in Euren Mietvertrag ausgeschlossen sind. So haben wir darauf geachtet, dass wir das Death Valley mit inkludiert haben. Auch wenn es dann - wider Erwarten - kurzfristig gesperrt wurde.
BLM-Gebiet: Wenn du planst, in einem BLM-Gebiet zu campen, solltest du dich im Voraus über die spezifischen Regelungen informieren, da diese je nach National Monument variieren können.
National Forest:
Wildcamping in den National Forests der USA ist eine beliebte Option für Naturliebhaber und Abenteurer. Diese Gebiete, wie der National Forest vor dem Grand Canyon oder dem Bryce Canyon, bieten zahlreiche Campingmöglichkeiten inmitten von Wäldern. Oft sind Picknicktische, Feuerstellen und einfache Toiletten vorhanden, um deinen Aufenthalt angenehmer zu gestalten.
Obwohl nicht alle Stellplätze kostenlos sind, sind sie in der Regel günstiger als andere kostenpflichtige Campingplätze. Der National Forest Service stellt eine interaktive Travel Map zur Verfügung, die anzeigt, wo kostenloses Wildcamping erlaubt ist. Detaillierte Straßenkarten wie Topographic Recreational Maps bieten ebenfalls Informationen über kostenlose Campingmöglichkeiten in den National Forests und National Grasslands.
Es ist auch ratsam, Lebensmittel sicher aufzubewahren, da Bären in vielen Waldgebieten leben. Achte darauf, dass deine Lebensmittel und Abfälle immer verschlossen sind, um Konflikte mit wilden Tieren zu vermeiden. Durch das Einhalten dieser Regeln kannst du nicht nur die Natur schützen, sondern auch ein unvergessliches Wildcamping-Erlebnis genießen.
Nationalparks:
Wild Camping USA ist auch in verschiedenen Nationalparks möglich. In den Backcountry Areas kannst du dein Zelt aufschlagen. Backcountry Areas sind einsame Gebiete in der Wildnis, die nur selten besucht werden. Sie dürfen nur zu Fuß betreten werden. Um dort zu zelten, benötigst du eine Erlaubnis, das Backcountry Permit.
Ausblick aus dem Van mit Blick auf die Landschaft beim Wild Camping in den USA
Ein Backcountry Permit solltest du dir rechtzeitig besorgen. Die Zahl der Backcountry Permits ist oft nur begrenzt.
Außerhalb der Backcountry Areas ist das Wildcampen in den Nationalparks verboten. In einigen Nationalparks befinden sich spezielle Backcountry Campsites.
Wilderness Areas:
Wilderness Areas werden vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet und unterliegen speziellen Regelungen für Wildcamping. In diesen Gebieten ist die Nutzung von motorisierten Fahrzeugen nicht gestattet, und oft sind auch Mountainbikes nicht erlaubt. Stattdessen ist es nur zu Fuß oder mit einem Packpferd erlaubt, sich fortzubewegen. Es gelten strenge Richtlinien für den Naturschutz, um die unberührte Wildnis zu bewahren.
Obwohl Wildcamping in den meisten Teilen der USA erlaubt ist, gibt es einige Orte, an denen es nicht gestattet ist. Besonders in Nationalparks solltest du vorsichtig sein, da das Campen außerhalb ausgewiesener Plätze oft verboten ist. Auch entlang des Highway No. 1 im Westen und auf einigen Parkplätzen ist das kostenlose Übernachten nicht erlaubt. Wenn du dort campst, könntest du am nächsten Morgen von der Polizei oder einem Ranger geweckt werden, der dich darauf hinweist, dass das Campen dort nicht gestattet ist. In der Regel droht jedoch keine Geldstrafe.
Es ist explizit verboten, wild zu campen an stark frequentierten Orten wie der Pazifikküste von Oregon oder Kalifornien, wo entsprechende Schilder darauf hinweisen. Es ist wichtig, diese Regeln zu respektieren und die Umwelt zu schützen, um die Natur für zukünftige Generationen zu bewahren.
Welches Gefährt ist am besten für Wildcamping geeignet. Wir haben ja - wie bereits schon erwähnt - immer vorgebucht. Da wir aber in Europa eigentlich ausschliesslich wild unterwegs sind können wir Euch sagen, dass das Fahrzeug so unauffällig wie möglich sein sollte. Ein 30'' RV fällt hier mehr und unangenehmer auf als ein Geländewagen, in welchem sich hinten eine Matratze befindet. Grundstätzlich sollte aber immer eine Toilette dabei sein. Je unauffälliger das Fahrzeug umso grösser die Stellplatzauswahl. Wer auf Komfort steht und weder Dusche noch 190l Kühlschrank im Urlaub missen möchte, der ist sicherlich auf einem Campsite besser aufgehoben.
Wichtige Regeln:
Beachte Hinweise und Verbotsschilder immer genau.
Wenn du unsicher bist, ob Wildcamping erlaubt ist, informiere dich beim Bureau of Land Management (BLM), beim Forest Service oder im örtlichen Besucherzentrum.
Suche deinen Campingplatz bereits im Hellen, um geeignete Plätze zu finden.
Halte in National Forests oder National Grasslands einen Mindestabstand von einer Meile zu bestehenden Campingplätzen und natürlichen Wasserstellen ein.
Trinke kein ungefiltertes Wasser aus Flüssen und Seen; nimm genügend Trinkwasser mit und verwende bei Bedarf Wasserfilter.
Lasse keine Lebensmittel oder Abfälle in der Natur zurück, um Bären anzulocken; bewahre deine Vorräte immer verschlossen auf.
Verwende biologisch abbaubare Seifen zum Waschen und vergrabe menschlichen Kot in einem Abstand von mindestens 100 Metern zu natürlichen Wasserstellen.
Vermeide laute Geräusche, füttere keine wilden Tiere und respektiere andere Camper und Besucher.
Beachte Feuerwarnungen und Verbote; für offene Feuer in staatlichen Gebieten wie BLM-Gebieten, Wilderness Areas oder National Forests benötigst du in Kalifornien eine Fire Permit.
Nutze nur vorhandene Feuerstellen, verwende nur abgestorbene Äste und Zweige als Brennholz, lösche das Feuer vollständig vor dem Verlassen des Platzes.
Indem du diese Regeln befolgst, kannst du nicht nur die Natur schützen, sondern auch ein sicheres und unvergessliches Wildcamping-Erlebnis genießen.
How to im Strassenverkehr:
Die Linke Spur auf dem Highway:
Die HOW - für Fahrgemeinschaften. Eine Fahrgemeinschaftsspur ist ein spezieller Fahrstreifen für Fahrzeuge, die die Bildung von Fahrgemeinschaften fördern sollen. Auf diesen Spuren dürfen nur Fahrzeuge mit mindestens zwei Insassen, manchmal auch mindestens drei Personen, fahren. Es gibt Varianten, die die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen auch mit nur einem Insassen erlauben. In den USA werden solche Fahrstreifen als "high-occupancy vehicle lane" (HOV lane) oder "carpool lane" bezeichnet. Alternativ sind sie auch als "commuter lane", "diamond lane", "express lane" oder "transit lane" bekannt. Oftmals sind Sie auch zeitlich eingeschränkt, was dann sehr verwirrend sein kann. Wir haben sie mit dem RV eher gemieden, da es doch recht stressig wird mit so einem grossen Fahrzeug ganz links zu fahren - wenn man es nicht gewohnt ist.
Verkehrszeichen:
In den USA sind Straßenschilder praktisch und leicht verständlich gestaltet, um den Verkehrsteilnehmern klare Informationen zu geben. Warnschilder sind gelb und enthalten Piktogramme oder Texte, die Verbote, erforderliche Maßnahmen oder Gefahren wie starke Winde oder Nebelzonen anzeigen. Vorschriftsschilder sind schwarze Zeichen auf weißem Hintergrund und weisen auf spezifische Situationen hin, wie z.B. Sackgassen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Die Interstate Highways sind durch blaue Schilder mit rotem Rand gekennzeichnet, die wie Sheriff-Sterne geformt sind und die Nummer der Autobahn anzeigen. Die Himmelsrichtungen werden durch Zusätze wie N (Norden), E (Osten), S (Süden) und W (Westen) angezeigt. U.S. Highway-Schilder sind schwarz-weiß mit einer Nummer in der Mitte, ähnlich dem bekannten Schild der Route 66. Bundesstraßen werden durch eckige Schilder mit einem weißen Kreis in der Mitte gekennzeichnet.
Straßenschilder und Richtzeichen sind grün mit weißer Schrift, die den Straßennamen angibt. Einige Bundesstaaten haben spezielle Schilder oder eine abweichende Gestaltung. Zu den häufigsten Verkehrsschildern gehören Geschwindigkeitsbegrenzungen und Vorfahrtsregelungen. Es ist wichtig, auch Schilder wie "PED XING" für Fußgängerüberwege, "YIELD" für Vorfahrt geben, "BUMP" für unebene Fahrbahnen und "WORK AREA" für Baustellenbereiche zu kennen.
Limits:
Jeder Bundesstaat hat andere Verkehrsregeln hinsichtlich Höchstgeschwindigkeit, Anschnallpflicht und weiteren Regelungen hat.
INNERORTS: | zwischen 25-35 mph | zwischen 40-55 hm/h |
INTERSTATE HIGHWAYS | zwischen 65 – 75 mph | zwischen 105-129 km/h |
VOR SCHULEN: | 15 mph | zwischen 24-30 km/h |
Crossing:
Die Vorfahrt an Kreuzungen wird durch sogenannte Vierstoppschilder (4-way oder all way) geregelt. Das bedeutet, dass das Fahrzeug, das als erstes an der Kreuzung ankommt, auch als erstes fahren darf. Wenn du an einer solchen Kreuzung anhältst und kein anderes Auto bereits dort steht, hast du Vorfahrt und kannst weiterfahren. Falls jedoch andere Fahrzeuge an der Kreuzung stehen, musst du diesen Vorfahrt gewähren. Bei unklarer Reihenfolge wird dies oft durch freundliche Handzeichen geregelt.
Parken:
In den USA ist es nicht erlaubt, in der Nähe von Hydranten, Bushaltestellen und Ausfahrten zu parken. Ein Mindestabstand von 3 Metern muss eingehalten werden. Zudem sind farbige Bordsteine zu beachten, die verschiedene Bedeutungen haben:
ROT: absolutes Halteverbot
GELB/SCHWARZ: Lkw-Ladezone
GELB: Be- und Entladen für maximal 20 Minuten erlaubt
WEISS: Parken für fünf Minuten während der Geschäftszeiten gestattet
GRÜN: Kurzzeitparken für eine bestimmte Dauer erlaubt
BLAU: Behindertenparkplatz
COMPACT: Nur Fahrzeuge, die in die Markierungslinien passen, dürfen dort parken.
Zusätzlich signalisiert eine doppelte gelbe Linie auf der Straßenmitte ein absolutes Überholverbot.
Mautstrassen:
In den USA gibt es gebührenpflichtige Toll Roads, sowie Mautgebühren für Brücken und Tunnel, insbesondere im Osten des Landes und in Kalifornien. Neben den kostenpflichtigen Straßen gibt es auch gebührenfreie Alternativrouten, die jedoch oft länger sind. Wenn ihr Google Maps verwendet, könnt ihr die Option "Maut vermeiden" wählen oder euch an den Straßenschildern orientieren, um die letzte gebührenfreie Ausfahrt zu finden.
Wir haben die Golden Gate einen Tag vorher gebucht - die Richmond Bridge hatten wir vergessen und sind einfach drüber gefahren. Bis heute kam hier keine Strafe. Gebucht hatten wir die Golden Gate über Fast Trak. Hat um die 8 Dollar gekostet.
Verkehrskontrolle: Bei einer Verkehrskontrolle ist es wichtig, den Anweisungen der Beamten freundlich Folge zu leisten. Die Durchsuchung des Fahrzeugs sollte jedoch abgelehnt werden. Wenn ein Atem- oder Blutalkoholtest angeordnet wird, ist es ratsam, diesem zuzustimmen und ihn entweder vor Ort oder an einer offiziellen Stelle durchführen zu lassen.
Im Falle eines Unfalls ist es entscheidend, sofort die Polizei unter der Nummer 911 zu rufen. Alle Details sollten fotografisch, schriftlich und als Dokumentenkopie genau dokumentiert werden, sowohl vor als auch nach dem Unfall. Es ist wichtig, niemals ein Schuldeingeständnis am Unfallort abzugeben. Besonders in den USA können Schadensersatzzahlungen und Personenschäden sehr hohe Summen erreichen, weshalb alle Einzelheiten sofort und äußerst genau festgehalten werden sollten, idealerweise noch am Unfallort.
Wir wurden in 4 1/2 Wochen nicht einmal von der Polizei kontrolliert und waren sehr froh darüber.
Alkohol am Steuer in den USA:
Unsere Empfehlung lautet klar: Wenn Sie Alkohol konsumiert haben, fahren Sie am besten überhaupt nicht. Alkohol am Steuer wird in den USA äußerst ernst genommen, und die 0,8-Promille-Grenze gilt in den meisten Bundesstaaten. Für Fahrer unter 21 Jahren liegt die Grenze zwischen 0,1 bis 0,4 Promille (BAC = Blutalkoholkonzentration). Es besteht auch die Möglichkeit, dass Ihr Führerschein bis zu einem Jahr entzogen wird, wenn Sie einen Alkoholtest ablehnen. Je nach Trunkenheit können Bußgelder von 250 $ bis 750 $ anfallen.
Beachtet, dass Alkohol im Kofferraum transportiert werden muss. Was Wohnmobile betrifft, in denen der Kühlschrank während der Fahrt jederzeit zugänglich ist, können wir keine genauen Informationen geben.
Das Autofahren in den USA kann ein wahres Vergnügen sein. Wenn Sie den Berufsverkehr in den Großstädten meiden und sich stets an die Verkehrsregeln halten, werden Sie mit Ihrem Mietwagen in den USA viel Freude haben.
Alkohol in der Öffentlichkeit:
Das war für uns tatsächlich die grösste Herausforderung. Es gibt so viele schöne Plätze, wo wir in Deutschland gesagt hätten: Ach komm.. lass uns doch das Bier am Strand trinken. Oder wer kennt es nicht: Das "Weg-Bier". Nicht, dass wir davon immer Gebrauch machen. Aber wie wollte ja nicht unangenehm auffallen und haben daher immer dreimal überlegt, ob das nun erlaubt ist oder nicht. In Las Vegas ist es auf dem Strip wohl erlaubt, Alkohol auf der Strasse zu konsumieren - aber nicht in Glasflaschen. Nun.. Weed ist in Nevada scheinbar nicht erlaubt - dennoch riecht man es in Vegas an jeder Ecke.
Bargeldbezug
Wir hatten für 2 Personen und 4 1/2 Wochen rund 250 Dollar aus Deutschland mit dabei. Vermutlich hätten wir Diese einmalig in den USA am Geldautomaten gezogen, hätten wir nicht Geschenke von Kollegen und der Familie in Form von US-Dollar erhalten. Die 250 Dollar haben uns bis zum Ende gereicht - die letzten rund 60 Dollar haben wir beim letzten Abendessen in Newport Beach ausgegeben.
Bargeld haben wir eigentlich nur für Tip, einmal Tanken (fanden wir aber enorm umständlich), einmal einarmiger Bandit in Las Vegas und die Homeless People gebraucht.
Daher können wir zum Bargeldbezug wenig bis Nichts sagen. Es gibt jedoch ATM's an jeder Ecke. Die Gebühren variieren je nach Karte. Wir hatten vier Kreditkarten dabei. Eine von der Sparkasse, eine von der Barclaysbank, eine von der Neon-Bank und eine von der Migrosbank. Die Sparkassencard haben wir nie gebraucht, die Barclays hat 2x nicht funktioniert. Einmal beim Tanken und einmal für die Ferry Larkspur nach San Francisco. Neon-Bank war trotz Debitkarte nie ein Problem. Migrosbank auch nicht.
Taxes
Alle Preise in den USA sind ohne Steuern. Also bei der Kalkulation immer noch die Tax berücksichtigen.
Die Sales Tax wird in den Vereinigten Staaten sowohl auf Bundesstaatenebene als auch auf kommunaler Ebene auf den Verkauf oder die Vermietung von Waren erhoben, existiert aber nicht in allen US-Staaten. Unterschiedliche Steuersätze, separate Steuern für verschiedene Arten von Waren sowie eine Verknüpfung der Sales Tax mit der Use Tax auf bundesstaatlicher Ebene machen es schwer, beim Kaufen, Mieten und Konsumieren in den USA den Durchblick zu behalten.
Grund dafür ist, dass es wiederum keine landesweite Regelung gibt; jeder Bundesstaat kann also seine Sales Tax selbst festlegen. In Kalifornien liegt diese zum Beispiel derzeit bei 7,25%, allerdings können in manchen Gemeinden noch weitere Steuern hinzukommen, so dass bis zu 10% erreicht werden.
US-Bundesstaaten ohne Sales Tax
In Montana, Delaware, New Hampshire und Oregon gibt es keine bundesstaatliche Sales Tax.
Ladenöffnungszeiten In den USA gibt es keine landesweit einheitlichen Öffnungszeiten, denn jeder Bundesstaat verfügt über eigene Regelungen. Allgemein sind jedoch die meisten Geschäfte in Groß- wie Kleinstädten täglich von 10 und 18 Uhr geöffnet, die typischen Franchise-Läden oft auch bis 21 oder 22 Uhr. In den großen Städten haben manche Supermärkte sogar rund um die Uhr offen, „24/7“.
Das war gerade für mich eine riesen Umstellung. Sonntags in Las Vegas in den Drogeriemarkt? Kein Problem. Freitag Abend Yucca Valley in den Walmart - kein Problem um 23 Uhr. Und das Schöne: In Deutschland wären dann die Regal leer. Im Walmart war alles voll und frisch.
Shopping Lebensmittel
Wir waren bei Walmart (riesen Auswahl und recht günstig), Ralphs (eher kleinere Auswahl und mittelpreisig), Trader Joe's (ähnlich Ralphs) und Whole Foods Market (ausgewählte Lebensmittel im höheren Preissegment).
Outlet Shopping
Wir waren lediglich im Citadel Outlet in Los Angeles und können nur positives berichten. Preise bis -60% und dann nochmals 10% Abzug bei Newsletter-Abo.
Levis-Jeans 18 Dollar statt 149 Dollar bzw. 179 CHF in der Schweiz
Adidas-Turnschuhe 96 Dollar statt 190 Dollar oder 200 EUR in Deutschland
Tip / Trinkgeld
Restaurantangestellte: Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, beträgt das übliche Trinkgeld 15-20% des Rechnungsbetrags.
Parkgehilfen: Das übliche Trinkgeld beträgt USD 2-3 bei der Rückgabe des Wagens.
Toilettenpersonal: Falls ein Service in den Toilettenräumen angeboten wird, wie z.B. das Auffrischen der Ordnung oder das Reichen von Handtüchern, beträgt das Trinkgeld üblicherweise zwischen 25 Cent und 1 Dollar.
Taxifahrer: Für die reine Fahrleistung beträgt das übliche Trinkgeld 10-15%. Wenn der Fahrer beim Ein- und Ausladen der Koffer hilft, kann man mit 20% rechnen.
Chauffeur/Limousinenfahrer: Beim Aussteigen beträgt das übliche Trinkgeld 20% des Preises.
Trinkgeld bei Kreditkartenzahlung: Wenn Sie mit Kreditkarte bezahlen, haben Sie zwei Möglichkeiten, Trinkgeld zu geben: Entweder geben Sie es bar, wenn Sie Kleingeld dabei haben, oder Sie tragen den Betrag auf dem Rechnungsbeleg ein. Oftmals gibt es bereits vorgefertigte Tasten für 10/15/20 und 25% auf den Kartenterminals. KLEINER TIPP: Bei besonders zufriedenstellendem Service sollte das Trinkgeld auf 25% oder mehr angehoben werden. Bei Unzufriedenheit kann das Trinkgeld entsprechend reduziert werden. KEIN Trinkgeld:
In Fastfood-Restaurants und ähnlichen Einrichtungen ist kein Trinkgeld üblich, es sei denn, es wird auch hier mit Getränken und Tellern bedient.
Einpacker im Supermarkt dürfen kein Trinkgeld annehmen, es sei denn, sie bringen die Einkäufe bis zum Auto.
Das Trinkgeld für das Tankstellenpersonal ist in den Preisen bereits enthalten. Es ist jedoch angemessen, etwas zu geben, wenn der Tankwart sich besonders bemüht oder zusätzliche Dienstleistungen anbietet.
Rezeptionisten könnten in den Verdacht kommen, Zimmer-Upgrades inoffiziell zu vergeben. Wenn Sie ihnen etwas geben möchten, tun Sie dies am besten beim Auschecken. KLEINER TIPP: Achten Sie darauf, ob der Hinweis "Trinkgeld inbegriffen" angezeigt wird. In diesem Fall ist das Trinkgeld bereits in der Rechnung enthalten und muss nicht separat gegeben werden.
Öffentliche Verkehrsmittel
Während unserer Reise durch Kalifornien haben wir nur in Las Vegas und San Francisco die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Diese Erfahrungen haben uns nicht nur eine bequeme Fortbewegung ermöglicht, sondern auch unvergessliche Eindrücke und Perspektiven auf die Städte geboten.
Las Vegas: Monorail und Deuce
Las Vegas Monorail
In Las Vegas nutzten wir die Monorail, die eine fantastische Aussicht bietet, besonders nachts. Die Monorail fährt von MGM bis zum Strat Tower und passiert dabei Attraktionen wie die Sphere und viele andere. Ein Tagesticket kostete 15 Dollar, und wir konnten das Ticket bequem in unser Apple Wallet laden.
Deuce Bus
Zusätzlich nutzten wir den Deuce-Bus, um vom Strip zur Fremont Street zu gelangen. Diese Fahrt war jedoch weniger angenehm, da der Bus sehr kalt war und an jeder Ecke hielt. Trotzdem war es eine interessante Erfahrung, die uns einen weiteren Einblick in die Stadt ermöglichte.
San Francisco: Fähre, Cable Car und Bus
Larkspur Ferry
In San Francisco fuhren wir täglich mit der Larkspur Ferry in die Stadt, da unser Stellplatz im Norden lag. Eine einfache Fahrt kostete 12 Dollar. Wir luden uns die Clipper-App herunter, die uns oftmals zusätzliche Rabatte ermöglichte. Die 30-minütige Fahrt war äußerst eindrucksvoll, da wir immer an Alcatraz und der Golden Gate Bridge vorbeifuhren und so ideale Fotomotive bei unterschiedlichem Licht hatten.
Cable Car und Bus
Innerhalb der Stadt nutzten wir die berühmten Cable Cars und Busse. Dafür luden wir die Muni-App herunter, mit der wir Tagestickets kaufen konnten, die sowohl für die Cable Cars als auch für die Busse gültig waren. Ein 3-Tagesticket kostete 31 Dollar und ermöglichte uns eine flexible und bequeme Fortbewegung in San Francisco.
Fazit
Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Las Vegas und San Francisco hat unsere Reise erheblich erleichtert. Ob mit der Monorail und dem Deuce-Bus in Las Vegas oder mit der Fähre, den Cable Cars und Bussen in San Francisco – jede Fahrt bot einzigartige Erlebnisse und unvergessliche Aussichten.
Uber/Lyft
Während unserer Reise durch Kalifornien haben wir in allen drei Großstädten – Los Angeles, San Francisco und Las Vegas – regelmäßig Uber und Lyft genutzt. Diese Dienste erwiesen sich als äußerst praktisch und boten uns wertvolle Einblicke in die Städte und ihre Bewohner.
San Francisco: Eine teure, aber lohnenswerte Fahrt
In San Francisco nutzten wir Uber nur einmal, um aus der Innenstadt über die Golden Gate Bridge nach Larkspur zu gelangen. Die Fahrt kostete knapp 50 Dollar und war somit unsere teuerste Fahrt. Da es jedoch sehr spät war und wir die Fähre vermeiden wollten, war dieser Preis gerechtfertigt. Die Fahrt bot uns einen atemberaubenden Blick auf die beleuchtete Golden Gate Bridge und eine komfortable Ankunft in Larkspur.
Preisvergleich und Flexibilität
Wir fanden es äußerst sinnvoll, sowohl Uber als auch Lyft zu nutzen, um Preise zu vergleichen und den am schnellsten verfügbaren Fahrer zu finden. Oftmals erhielten wir während des Vergleichens plötzlich Gutscheine von einer der Apps, was uns zusätzliche Ersparnisse einbrachte. Diese Flexibilität machte die Nutzung beider Dienste besonders attraktiv.
Unkomplizierte Nutzung und wertvolle Gespräche
Unsere Erfahrungen mit Uber und Lyft waren durchweg positiv. Beide Dienste waren sehr unkompliziert zu nutzen, und wir hatten viele tolle Gespräche mit den Fahrern. Diese Gespräche gaben uns nicht nur interessante Einblicke in die Städte und ihre Bewohner, sondern auch in die Herausforderungen und Probleme, mit denen die Menschen vor Ort konfrontiert sind. Darüber hinaus erhielten wir von den Fahrern wertvolle Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die unseren Aufenthalt bereicherten.
Fazit
Die Nutzung von Uber und Lyft in Los Angeles, San Francisco und Las Vegas hat unsere Reise erheblich bereichert. Durch den Vergleich der Apps konnten wir stets die besten Preise und die schnellste Verfügbarkeit sicherstellen. Die interessanten Gespräche mit den Fahrern und die zusätzlichen Tipps machten jede Fahrt zu einem kleinen Highlight unserer Reise.
Fahrrad leihen
Während unserer Reise durch Kalifornien haben wir an verschiedenen Orten Fahrräder gemietet, um die Umgebung auf eine ganz besondere Weise zu erkunden. Die unterschiedlichen Möglichkeiten, Fahrräder zu leihen, haben uns spannende und unvergessliche Erlebnisse beschert.
Yosemite Nationalpark: Klassische Cruiser
Im Yosemite Nationalpark entschieden wir uns, klassische Cruiser-Fahrräder für 4 Stunden zu mieten. Der Preis lag bei 45 Dollar pro Fahrrad. Auch wenn es nicht gerade günstig war, hat es sich definitiv gelohnt. Mit dem Fahrrad konnten wir viel mehr sehen als zu Fuß und die atemberaubende Natur des Parks in vollen Zügen genießen.
San Francisco: E-Bikes für die Golden Gate Bridge
In San Francisco wählten wir E-Bikes, die wir ebenfalls für 4 Stunden mieteten. Der Preis lag hier bei 75 Dollar pro Fahrrad. Auch wenn dies eine teurere Option war, boten die E-Bikes den Vorteil, dass wir mühelos mehr Strecke zurücklegen konnten. Die Fahrt über die ikonische Golden Gate Bridge war ein absolutes Muss und ein Highlight unserer Reise.
Los Angeles: Flexibilität mit der Metro-App
In Los Angeles nutzten wir die Metro-App, um Fahrräder zu mieten. Über die App fanden wir diverse Self-Service-Stationen, die uns die Suche nach verfügbaren Rädern erheblich erleichterten. Ein besonderer Vorteil war, dass wir teilweise sogar kostenlos fahren konnten, da die Nutzung der Räder unter 30 Minuten kostenfrei war. Diese Flexibilität machte das Erkunden der Stadt sehr angenehm und effizient.
Fazit
Das Mieten von Fahrrädern in Kalifornien hat uns einzigartige Perspektiven und unvergessliche Erlebnisse ermöglicht. Ob in der Natur des Yosemite Nationalparks, bei der Überquerung der Golden Gate Bridge in San Francisco oder beim Erkunden der Straßen von Los Angeles – die Fahrradtouren waren stets ein Highlight unserer Reise.
Kriminalität
Unsere Reise durch die Vereinigten Staaten hat uns tiefe Einblicke in das Leben und die Gesellschaft in einigen der bekanntesten Städte Amerikas gegeben. Trotz der oft schockierenden Gegensätze zwischen Arm und Reich haben wir uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Im Gegenteil, mit ein wenig gesundem Menschenverstand und offenen Augen konnten wir uns in jeder Situation sicher bewegen.
Los Angeles: Hollywoods Glanz und die Realität auf den Straßen
Los Angeles, besonders Hollywood, ist bekannt für seinen Glamour. Rote Teppiche und Luxushotels dominieren das Stadtbild. Doch kaum ein anderer Ort zeigt die Kluft zwischen Arm und Reich so deutlich wie Hollywood. Während auf den Bürgersteigen zahlreiche Obdachlose in Zelten campieren, gehen viele von ihnen einem Fulltime-Job nach und können sich dennoch keine Wohnung leisten. Ein Lyft-Fahrer erzählte uns, dass die Polizei diese Menschen dulde, um sie immer im Blick zu haben.
Nachts erlebten wir in Los Angeles eine lebendige und gleichzeitig ernüchternde Szenerie. An nahezu jeder Kreuzung standen bettelnde Menschen, sobald die Dunkelheit hereinbrach. Besonders auffällig war die Anzahl der Frauen, die um Hilfe baten. Dennoch waren sie niemals aufdringlich, sie gehörten einfach zum Stadtbild.
Klar.. vom Loft aus in Hollywood hatten wir natürlich die ganze Nachts Sirenen gehört. in LA sind uns Nachts Drohnen aufgefallen, die grossflächig aus der Luft kontrollieren. So auch als Matthew Perry in den Palisades starb. Zudem fand direkt am Tag nach unserem Besuch der UCLA auf dem Unigelände ein tödlicher Anschlag auf einen Studenten auf offener Strasse statt.
Las Vegas: Eine Stadt der Kontraste
Im Gegensatz zu Los Angeles war das Bild der Obdachlosigkeit in Las Vegas ganz anders. Uns wurde berichtet, dass die Obdachlosen hier in den Regenwasser-Tunneln leben und auf den Straßen nicht geduldet werden. Die schillernde Fassade der Stadt ließ kaum erahnen, was sich unter der Oberfläche verbirgt.
San Francisco: Zwischen Technologie und Obdachlosigkeit
San Francisco ist bekannt für seine High-Tech-Industrie und wohlhabenden Bewohner. Doch die Stadt ist auch eine der teuersten der USA, was zu einer hohen Obdachlosenrate geführt hat. In den Straßen von Tenderloin sahen wir zahlreiche Zelte und improvisierte Unterkünfte. Die Obdachlosen hier schienen oft in Gruppen zusammenzuleben und waren überwiegend friedlich, obwohl die soziale Spannung in der Luft spürbar war. Ein Uber-Fahrer erzählte uns, dass die hohen Lebenshaltungskosten selbst für gut verdienende Menschen eine Herausforderung darstellen.
Sicherheit im Vergleich
Trotz der unterschiedlichen Herangehensweisen der verschiedenen Städte im Umgang mit Obdachlosigkeit und den sichtbaren sozialen Unterschieden, haben wir uns überall sicher gefühlt. Dies mag auch daran liegen, dass wir stets wachsam waren und unseren gesunden Menschenverstand nutzten.
Ein besonders krasser Kontrast bot sich, als wir die Ereignisse in Israel verfolgten. Während wir uns beim Rise-Festival in der Sloan-Wüste vergnügten, ereignete sich auf einem Festival in Israel ein schrecklicher Anschlag. Dieses Wissen machte uns noch bewusster, wie privilegiert wir uns fühlen konnten, unsere Reise sicher und unbeschwert zu genießen.
Fazit
Unsere Reise durch die amerikanischen Großstädte war geprägt von eindrücklichen Erlebnissen und tiefen Einsichten in die gesellschaftlichen Realitäten dieser Metropolen. Trotz der Herausforderungen, die vielen Menschen dort täglich begegnen, haben wir uns immer sicher gefühlt. Es zeigte uns, dass mit Achtsamkeit und Respekt selbst die kontrastreichsten Orte sicher erlebt werden können.
Tanken
Das Tanken in den USA kann eine interessante Erfahrung sein, besonders wenn man es zum ersten Mal macht. Der Preis bezieht sich immer auf eine Gallone, was etwa 3,78 Litern entspricht. Man kann entweder bar oder mit Kreditkarte bezahlen, wobei jede Methode ihre eigenen Besonderheiten hat.
Barzahlung: Ein umständlicher Prozess
Wenn man bar bezahlt, muss man einen festen Betrag an der Kasse "hinterlegen". Man gibt der Kasse also einen bestimmten Betrag, tankt dann und holt sich das Rückgeld, falls man weniger getankt hat. Wir haben das einmal ausprobiert und fanden es ziemlich umständlich. Beim ersten Mal tanken kalkulierten wir mit 100 Dollar, mussten aber später noch einmal reingehen und nachzahlen um weiter tanken zu können, weil der Tank noch nicht voll war. Das erste Mal mit einem amerikanischen Wohnmobil zu tanken, war eine Herausforderung, da diese Fahrzeuge eine Menge Kraftstoff schlucken. Wir verbrauchten etwa 20-25 Liter auf 100 Kilometer, was ungefähr einem Liter pro Fuß Länge des Fahrzeugs entspricht.
Kreditkartenzahlung: Bequemer und einfacher
Nach dieser Erfahrung entschieden wir uns, zukünftig mit Kreditkarte zu bezahlen. Die Karte wird einfach in die Zapfsäule gesteckt, und dann kann man tanken. In der Regel wird ein Kreditlimit vorgegeben, innerhalb dessen man tanken kann. Es ist jedoch ratsam, mehr als eine Karte dabei zu haben, da die Zapfsäulen manchmal Probleme machen können und nicht immer jede Karte akzeptieren.
Gute Abdeckung mit Diesel
Was uns positiv überrascht hat, war die gute Abdeckung mit Diesel in den USA.
Tip: Der Sprit in Nevada war günstiger wie in Kalifornien. Kalifornien 5,20-5.50 $
Nevada 4,40 $
Arizona 3,95 $
Schaut man sich Kalifornien im Vergleich zu den günstigsten Regionen (Sprit-technisch) der USA an, sind das gerne mal 2 $ Unterschied (Texas 3.20 $, Minnesota 3.20 $, ..)
Fazit
Das Tanken in den USA war eine lehrreiche Erfahrung, die uns zeigte, wie unterschiedlich die Prozesse im Vergleich zu anderen Ländern sein können. Mit der Zeit fanden wir jedoch heraus, dass das Bezahlen mit Kreditkarte die bequemste Methode ist. Die gute Verfügbarkeit von Diesel machte unsere Reise zudem angenehmer und sorgte dafür, dass wir uns voll und ganz auf das Abenteuer konzentrieren konnten.
Unterwegs mit dem RV
Für unseren Roadtrip durch die USA hatten wir im Vorfeld zwei Optionen in Betracht gezogen:
Einen Mietwagen über die gesamte Reisedauer und regelmäßige Wechsel von Hotels, Airbnbs oder Bed & Breakfasts.
Ein Wohnmobil (RV) für den Roadtrip und eine fest angemietete Unterkunft in Los Angeles.
Die Entscheidung: Flexibilität und Komfort im RV
Schnell wurde uns klar, dass wir nicht 2 1/2 Wochen aus dem Koffer leben wollten. Daher entschieden wir uns für das RV. Diese Wahl war nicht nur kostengünstiger, sondern ermöglichte uns auch eine flexible Selbstverpflegung. Mit dem RV hatten wir den Luxus eines eigenen Bades, Kühlschranks und einer kompletten Wohnungseinrichtung – ohne lästige Check-Out-Zeiten und ständiges Packen.
Einschränkungen und Herausforderungen
Natürlich brachte das Reisen mit einem RV auch einige Einschränkungen mit sich. Wir konnten nicht direkt in die Innenstadt von Las Vegas oder San Francisco fahren und waren auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Auch das Parken an jedem Spot war mit einer Länge von 25 Fuß nicht immer einfach oder möglich. Der höhere Spritverbrauch war insbesondere am Tioga Pass spürbar, wo das Gewicht des RVs sowohl bergauf als auch bergab eine Herausforderung darstellte. Wir mussten mehrfach die Bremsen abkühlen lassen, um sicher weiterfahren zu können.
Die Vorteile: Natur pur und Komfort
Trotz dieser Herausforderungen bot uns das RV unvergleichliche Vorteile. Besonders in den Nationalparks konnten wir die Natur hautnah erleben. Es gibt kaum etwas Schöneres, als morgens die Tür des RVs zu öffnen und direkt in die unberührte Natur zu blicken oder abends mit dem Rauschen des Pazifiks einzuschlafen.
Da ich in Deutschland meinen Camper als Alltagsfahrzeug nutze, war es für mich selbstverständlich, die Strecke mit dem RV zu fahren. Die Größe des Fahrzeugs stellte zu keinem Zeitpunkt ein Problem dar. Selbst der Tioga Pass war gut zu bewältigen – verglichen mit den Passstraßen, die wir aus der Schweiz kennen, war es eine angenehme Fahrt.
Fazit
Unsere Entscheidung für das RV ermöglichte uns einen komfortablen, flexiblen und naturnahen Roadtrip. Trotz einiger logistischen Herausforderungen war das Erlebnis unschlagbar und bot uns die Freiheit, unsere Reise nach unseren eigenen Wünschen zu gestalten. Das RV war nicht nur eine praktische Lösung, sondern machte unseren Roadtrip zu einem unvergesslichen Abenteuer.
myvegas-App
Leider habe ich die App erst während unseres Aufenthalts in Las Vegas entdeckt, als es bereits zu spät war, um noch einen Nutzen daraus zu ziehen. Beim nächsten Mal wird mir das nicht passieren! Jetzt spiele ich schon fleißig die Reward-Punkte für unsere nächsten Ferien vor. Das Spiel macht Spaß und eignet sich hervorragend, um Wartezeiten zu überbrücken – oder sogar während einer kurzen Pause auf dem Klo ;-)
So funktioniert die App
Ohne zusätzliche Investitionen kann man das Startguthaben stetig erhöhen, indem man einfach nur online geht. Jede Stunde kann man 1.000.000 Budget freischalten und damit spielen. Jedes Spiel gibt Reward-Punkte, und ich habe nun nach drei Wochen sporadischer Bildschirmzeit rund 125.000 Reward-Punkte gesammelt.
Zum Vergleich: Mit 150.000 Punkten kann man eine Nacht im Bellagio übernachten oder erhält 150 Dollar Spielguthaben fürs Casino. Die Punkte können für eine Vielzahl von Belohnungen eingelöst werden, darunter:
- Übernachtungen in Hotels
- Gutscheine für Restaurants
- Tagestickets für die Monorail
- Helikopterflüge
uvm
Fazit
Beim nächsten Besuch in Las Vegas werde ich gut vorbereitet sein und die gesammelten Reward-Punkte nutzen können. Die App bietet eine unterhaltsame Möglichkeit, sich auf den nächsten Urlaub vorzubereiten und dabei attraktive Belohnungen zu sammeln.
Beachtet bitte, dass alle Hinweise auf unseren Erfahrungen basiert. Diese stammen aus 2023. Hier kann sich jederzeit etwas ändern.




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